VMware ist zu teuer geworden – das sind Ihre Alternativen
Seit der Übernahme durch Broadcom gibt es VMware nur noch im Abo, pro Prozessorkern, mit Mindestabnahme. Für viele Mittelständler bedeutet das das Drei- bis Zehnfache der bisherigen Kosten. Hier lesen Sie, welche Optionen Sie haben – und was sie realistisch kosten.
Vier Wege aus der VMware-Kostenfalle
Nicht jeder Weg passt zu jedem Unternehmen. Entscheidend sind die Größe der Umgebung, Abhängigkeiten von VMware-Funktionen und wie viel Betrieb Sie selbst leisten wollen.
1. Bei VMware bleiben
Sinnvoll, wenn Sie spezielle Funktionen (NSX, vSAN im großen Stil) wirklich brauchen. Rechnen Sie mit VMware vSphere Foundation pro Kern, mindestens 16 Kerne je CPU, Laufzeit 1–5 Jahre – und mit weiteren Preisrunden.
2. Proxmox VE
Open-Source-Virtualisierung mit KVM, Cluster, HA, Live-Migration, Ceph und integriertem Backup. Subscription pro CPU-Sockel ab 120 € pro Jahr. Für die meisten Umgebungen mit 2–20 Hosts die wirtschaftlichste Wahl – wir betreiben unser eigenes Rechenzentrum darauf.
3. Microsoft Hyper-V
In Windows Server enthalten, ohne Zusatzlizenz. Passt, wenn Sie ohnehin Windows-Server-Datacenter-Lizenzen haben und wenig Linux-Workloads. Weniger komfortabel im Cluster-Betrieb, kein integriertes Backup.
4. Alles in die Cloud
Azure, AWS oder ein deutscher Anbieter. Löst die Lizenzfrage, schafft aber laufende Kosten pro Stunde und Abhängigkeit. Für einzelne Workloads gut, für komplette Serverlandschaften meist teurer als eigene Hardware auf Proxmox.
Was die Migration wirklich bedeutet
VMs werden in das Proxmox-Format übernommen, Netzwerk und Storage neu aufgebaut, Backup umgestellt. Mit Testlauf und Rückfallplan. Typischer Ablauf: Parallelaufbau, Umzug VM für VM außerhalb der Geschäftszeit, Abschaltung der alten Umgebung.
Betrieb bei uns statt bei Ihnen
Wer den Hardware-Austausch gleich mit lösen will: Wir betreiben Ihre Server auf Proxmox in unserem Rechenzentrum in Düsseldorf – Festpreis pro Monat, Backup inklusive.
So läuft die Umstellung von VMware auf Proxmox
Planbar, ohne Unterbrechung, zum Festpreis.
Kostenanalyse innerhalb eines Tages
Wir erfassen Hosts, VMs, Storage und Ihre aktuellen VMware-Kosten und rechnen Ihnen die Ersparnis über drei Jahre vor.
Parallelaufbau
Proxmox-Cluster auf Ihrer bestehenden oder neuer Hardware, Backup-Server, Monitoring. Ihre VMware-Umgebung läuft währenddessen weiter.
Migration VM für VM
Testmigration, dann Umzug außerhalb der Geschäftszeit. Jede VM wird geprüft, bevor die nächste folgt. Rückfall jederzeit möglich.
Abschaltung & Betrieb
VMware wird abgeschaltet, Lizenzen laufen aus. Danach Monitoring, Updates und Support durch uns – oder Einweisung Ihres Teams.
Häufige Fragen zur VMware-Alternative
Eine virtuelle Maschine merkt nicht, auf welchem Hypervisor sie läuft. Windows Server, Linux, SQL, ERP, Exchange, Terminalserver – alles, was unter VMware lief, läuft unter Proxmox. Nur die VMware-Tools werden durch die Proxmox-Gasttreiber ersetzt.
Beides ist in Proxmox VE enthalten – ohne Zusatzlizenz. Ein Cluster aus drei Hosts mit Ceph oder gemeinsamem Storage startet VMs beim Ausfall eines Hosts automatisch neu.
Eine Umgebung mit 2–3 Hosts und 10–20 VMs ist typischerweise in ein bis zwei Wochen umgezogen, der eigentliche Umzug der VMs passiert an einem oder zwei Wochenenden.
Die Software ist kostenlos. Die Subscription (pro CPU-Sockel, ab 120 € pro Jahr) bringt das stabile Enterprise-Repository und Hersteller-Support. Für den Produktivbetrieb empfehlen wir sie – sie ist trotzdem ein Bruchteil der VMware-Kosten.
Rechnen wir es für Ihre Umgebung durch
Kostenlose Analyse innerhalb eines Tages: Was kostet VMware Sie in den nächsten drei Jahren – und was die Alternative?